8. Ernst-Boll-Naturschutztag: Neobiota – weitgereist und willkommen?

Der Naturschutztag fand 4. November 2017 mit mehr als 100 Teilnehmern in der Hochschule Neubrandenburg statt.

Wie geht man mit Neobiota um? Bekämpft man sie mit hohem Aufwand und bewahrt den Status quo der Natur? oder lässt man sie gewähren, da die Bekämpfung sowieso unrealistisch ist und wir vielleichat sogar Vorteile erhalten? Wo liegen die  Ursachen für den Besiedlungserfolg mancher Neobiota? Diesen Fragen wurde nachgegangen.

DSCF5395

Organisatoren waren die Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg, die Nabu- Ortsgruppe Neubrandenburg, die Regionalgeschäftsstelle des BUND, die Ornitho-logische Arbeitsgemeinschaft und die Hochschule Neubrandenburg zusammen mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und die Deutsche Naturschutzakademie.

 

Naturschutztage an der Elbe

Am 1. Oktoberwochenende luden der BUND und das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg und die DNA alle Interessierten zu einem doppelten Jubiläum ein:
Bereits zum zehnten Mal in Folge trafen sich aktive Natur- und Umweltschützer auf der Burg Lenzen zu einem informativen Erfahrungsaustausch im Rahmen der Naturschutztage an der Elbe. Und weil das Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, standen die deutschen Modellregionen im Mittelpunkt der Tagung.

An der Elbe gibt es noch Sandufer, die an anderen Fluessen schon laengst verbaut wurden kl

Sandufer an der Elbe Foto: BUND

Die Teilnehmer*innen konnten sich auf spannende Vorträge, thematische Workshops und Exkursionen freuen. Anhand guter Beispiele wurden gemeinsam mit Partnern aus verschiedenen Modellregionen vorgestellt, wie Biosphärenreservate als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung wirken. Das Themenspektrum war breit und reichte von nachhaltiger Landnutzung bis zu internationaler Zusammenarbeit. Dr. Uwe Riecken vom Bundesamt für Naturschutz hat die Rolle der Biosphärenreservate für den Naturschutz in Deutschland beleuchtet. In einer Podiumsdiskussion mit dem BUND-Vorsitzenden Prof. Dr. Hubert Weiger, dem Vorsitzenden von Europarc Deutschland, Guido Puhlmann, und weiteren Vertretern aus Politik und Gesellschaft wurde kritisch Bilanz gezogen und in die Zukunft geblickt: Was können die Modellregionen zur Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beitragen?

Das Programm finden Sie hier: Programm Naturschutztage an der Elbe_2017

Tagungsreihe Naturerbe Buchenwälder
„Biodiversität und Naturwälder“

Nationalparke in Deutschland sind auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein Gewinn für die Nationalparkregionen. Sie kurbeln die Regionalentwicklung an und schaffen neue Arbeitsplätze. Deshalb besitzen sie eine zunehmende Akzeptanz in der Bevölkerung in der Nationalparkumgebung. Von einem Nationalpark Steigerwald würde neben der Artenvielfalt in den Wäldern auch die Bevölkerung in der Steigerwaldregion profitieren.
Im Rahmen der Tagung, die vom 15./16. September 2017 in Ebrach im Steigerwald stattfand, wurden die sozioökonomischen Auswirkungen von Nationalparken auf die Regionen vorgestellt. Dazu berichteten Praktiker aus Nationalparkregionen über ihre Erfahrungen.

Waldinteressierte BürgerInnen insbesondere aus dem Steigerwald, Waldinteressierte aus Umwelt- und Nutzerverbänden, Forst- und Naturschutzverwaltungen, Bayerischen Staatsforsten, Wissenschaft und Politik, ForstpolitikerInnen, FörsterInnen, im Tourismus Beschäftigte waren die Zielgruppe.

Das Programm finden Sie hier: Flyer-Naturerbe Buchenwälder-2017

7. Ernst-Boll-Naturschutztag

Zwischen Holzertrag und Wildnis: der Wald im 21. Jahrhundert
Der Naturschutztag fand 7. November 2016 mit mehr als 100 Teilnehmern in der Hochschule Neubrandenburg statt. Organisatoren waren die Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg, die Nabu-Ortsgruppe Neubrandenburg, die Regionalgeschäftsstelle des BUND, die Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft und die Hochschule Neubrandenburg zusammen mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und die Deutsche Naturschutzakademie.

Beleuchtet wurde das Spannungsfeld zwischen artenreichem Lebensraum in ausgedehnten und wildwüchsigen Wäldern und durch wirtschaftliche Nutzung gefährdeten bzw. fast verschwundenen Waldgesellschaften. Alternativen aus Sicht des Naturschutzes wurden aufgezeigt.

9. Naturschutztage an der Elbe

mit Vorträgen und Workshops zum Thema „Lebendige Flusslandschaften“.
Lebendige Flüsse und ihre Auen besitzen in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Eigenschaften:

Lutter 039 19950701 mit Callitr.-Polst. Q-Format [ALTMÜLLER] KCD09-55

Foto: Altmüller

Als Zentren der Artenvielfalt bieten sie vielen gefährdeten Tieren und Pflanzen eine Heimat. Gleichzeitig erbringen intakte Flusslandschaften wertvolle Leistungen für den Menschen, denn sie speichern Kohlenstoff und schützen so das Klima, reinigen das Wasser und bieten Erholungssuchenden Entspannung, geben Nahrung und ermöglichen seit Jahrtausenden bewährte Lebensweisen. Menschen siedeln seit jeher bevorzugt an Flüssen und formten die heutige Kulturlandschaft.

Bei den Naturschutztagen vom 30. September bis zum 2. Oktober 2016 warfen wir einen Blick auf die ökologische Situation der Flüsse in Deutschland. Der Fokus lag diesmal auf erfolgreichen Projekten zur Flussrenaturierung und verschiedenen Möglichkeiten, Flussschutz vor Ort aktiv mitzugestalten.
Die Zukunft unserer Flüsse diskutierten wir mit Politikern und Naturschützern aus ganz Deutschland und ob und wie konkurrierende Nutzungsansprüche am Fluss mit Gewinn für die Ökologie in Einklang gebracht werden können. Über die Grenzen hinaus blickten wir auf die internationale Initiative „Working the Tweed“ – ein Kooperationsprojekt zwischen Künstlern und Umweltorganisationen in Schottland.
Darüber hinaus blieb genügend Zeit, um das Rambower Moor mit seinen Kranichen und die Auenlandschaft der Elbe zu erkunden.

Das Programm finden Sie hier: Programm Naturschutztage an der Elbe_2017

Tagungsreihe „Naturerbe Buchenwälder am 17./18. Juni 2016“
„Biodiversität und Naturwälder“

In Deutschland und vor allem in Bayern gibt es nur sehr wenige Naturwaldgebiete, in denen sich die Wälder ungestört entwickeln dürfen. In den letzten Jahren wird auf der einen Seite intensiv darüber diskutiert, diese Defizite im Waldnaturschutz zu beheben. Auf der anderen Seite wird die Notwendigkeit Naturwaldprozesse zu schützen bzw. deren Nutzen für den Schutz der Biodiversität bestritten.

Buchenwald 270_07_06_099

Buchenwald Foto: BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Da es bis heute kein Gesamtkonzept für holznutzungsfreie Wälder in Bayern gibt, haben BN und Greenpeace ein Konzept für ein Naturwaldverbundsystem entwickelt und im Februar 2016 als Vorschlag zur Diskussion gestellt. Einen zentralen Baustein in diesem Verbundsystem stellt der vorgeschlagene Nationalpark Steigerwald dar.

Das Programm finden Sie hier Einladung Buchenwaldseminar 2016

6. Ernst-Boll-Naturschutztag

Der Naturschutztag fand 7. November 2015 mit mehr als 100 Teilnehmern in der Hochschule Neubrandenburg statt. Organisatoren waren die Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg, die NABU-Ortsgruppe Neubrandenburg, die Regionalgeschäftsstelle des BUND, die Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft und die Hochschule Neubrandenburg zusammen mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und die Deutsche Naturschutzakademie sein. Der Naturschutztag richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtliche Naturschützer in Hochschulen, Behörden, Verbänden und Umweltbildungseinrichtungen ebenso wie an alle Interessierten.
Das Thema der Veranstaltung: “Bodenwelten – Gefährdung und Schutz des Bodens und der Bodenorganismen“.
Obwohl der Boden das Fundament für unser Leben ist, schen-ken wir ihm kaum Beachtung. Er versorgt Pflanzen mit Nährstoffen und uns damit indirekt mit Lebensmitteln, Heilmitteln und Sauerstoff. Zudem erhalten wir sauberes Trinkwasser, gefiltertes Regenwasser. Als zweitgrößter Kohlenstoffspeicher reguliert er außerdem das Klima und beherbergt eine Vielzahl von Bodenorganismen, die für den Bodenaufbau und die Umsetzung von Nährstoffen wichtig sind.
Der Boden ist weltweit zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt, die die Bodenökologie beeinträchtigen. Beispielhaft seien die hohe Flächeninanspruchnahme, Humusverlust, Versiegelung, Wind- und Wassererosion, Verdichtungen und Schadstoffeinträge genannt.
Das Programm finden Sie hier Flyer_6-Ernst-Boll-Naturschutztage_2015.

8. Naturschutztage an der Elbe

Naturschutztage an der Elbe am 02.-04. Oktober 2015 mit Vorträgen und Workshops zum Thema „Gesellschaft im Umbruch – Braucht Naturschutz neue Lebensstile? Zeit zum Erfahrungsaustausch und für Exkursionen in die Flusslandschaft.
Naturschützerinnen und Naturschützer engagieren sich seit Jahren für den Erhalt von Kulturlandschaften und der biologischen Vielfalt.

DSC_0785

Skulptur im Burgpark Foto: BUND

Gleichzeitig greifen in vielen kleinen, selbstorganisierten Initiativen immer mehr – vor allem junge – Menschen den Gedanken von endlichen Ressourcen auf. Sie setzen sich unter dem Schlagwort „Post-Wachstum“ sehr konkret für einen anderen Lebensstil ein, z. B. in urbanen Gärten, Repair-Cafés oder solidarischen Landwirtschaftsinitiativen.
Wie passen die beiden Bewegungen zusammen? Wo gibt es Schnittmengen
und gemeinsame Anknüpfungspunkte? Wir wollen dazu engagierte Menschen aus dem Bereich der nachhaltigen Lebensstile besser kennenlernen und erfahren, welche Rolle Bildungsangebote bei der bewussten Entscheidung für den eigenen nachhaltigen Lebensstil gespielt haben. Außerdem fragten wir nach: Wie sieht die Zukunft einer Gesellschaft aus, die erkannt hat, dass ein „Weiterso“ nach den derzeitigen Maximen der Politik und Wirtschaft nicht funktionieren kann? Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssten sich ändern, damit aus den kleinen Initiativen eine große Bewegung wird? Gibt es einen natur(schutz)freundlichen Lebensstil?
Die Veranstaltung fand auf der Burg Lenzen in 19309 Lenzen/Elbe statt.

Das Programm finden Sie hier: Programm_Naturschutztage an der Elbe_2015

Naturschutztage am Rhein 2015

Biodiversität am und im Fluss – mehr Wildnis am Gewässer wagen!
Der Rhein ist Deutschlands größter und wasserreichster Fluss. Er hat eine enorme Bedeutung für die in seinem riesigen Einzugsgebiet lebenden Menschen, für Wasserhaushalt und Ökologie. Die Binnenschifffahrt, der Hochwasserschutz,die Trinkwasserversorgung und die Abwassereinleitungen erfahren viel Aufmerksamkeit.
Unter dem Motto „Mehr Wildnis am Gewässer wagen“ wollen wir u.a. über die Voraussetzungen für mehr Dynamik an und im Gewässer, dem Nutzen für die Gesellschaft, über neue Entwicklungen und Konzepte berichten und diskutieren.
FB-VeranstaltungsBanner_714x264_Naturschutztage2015
Der BUND Nordrhein-Westfalen und die BUND Rhein AG haben hierzu wieder ein teressantes Programm zusammengestellt. Die Veranstaltung fand am 07.-09. August 2015 im Arbeitnehmerzentrum in Königswinter statt.

Nähere Informationen finden Sie hier: Flyer-2teNaturschutztage_2015

Tagungsreihe „Naturerbe Buchenwälder“
„Wie viel Schutz braucht und wie viel Nutzen verträgt der Wald?“

Seit dem ersten deutschen Naturschutztag 1925 in München fordert der Naturschutz, dass mehr Wälder konsequent geschützt werden müssen. Zum Schutz der Artenvielfalt ist neben einer naturverträglichen Nutzung ein Mindestmaß an Naturwäldern notwendig. Doch diese Forderungen lehnte das bayerische Forstministerium damals genauso rigoros ab wie heute fast 90 Jahre später die Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie in Bayerns Wäldern. Danach sollen sich auf 10 % der Staatswaldfläche Naturwälder mit uralten Bäumen entwickeln.

Buchenwald 270_07_06_099

Buchenwald Foto: BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Im Vormittagsblock des Seminars am 26./27. Juni 2015 wurden drei Artengruppen beleuchtet, die von einer naturnäheren Waldnutzung, aber auch von mehr Naturwäldern deutlich profitieren würden. In einem weiteren Block wurden Nutzungs- und Schutzkonzepte für den Steigerwald vorgestellt und diskutiert. Den Abschluss im Historikhotel Klosterbräu in Ebrach, bildete eine Podiumsdiskussion mit den Forstsprechern der Landtagsfraktionen zum Thema, für wie viel Schutz und für wie viel Nutzung von Bayerns Wäldern sie eintreten.

Nähere Informationen finden Sie hier: Einladung-Buchenwaldseminar_2015

5. Ernst-Boll-Naturschutztag

Der Naturschutztag fand 8. November 2014 mit 102 Teilnehmern in der Hochschule Neubrandenburg statt. Organisatoren waren die Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg, die NABU-Ortsgruppe Neubrandenburg, die Regionalgeschäftsstelle des BUND, die Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft und die Hochschule Neubrandenburg zusammen mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und die Deutsche Naturschutzakademie sein. Der Naturschutztag richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtliche Naturschützer in Hochschulen, Behörden, Verbänden und Umweltbildungseinrichtungen ebenso wie an alle Interessierten.
Das Thema der Veranstaltung war „Klimawandel – Natur im Wandel?!“. Das Programm finden Sie hier 5. Ernst-Bollmann-Naturschutztag.

Naturschutztage an der Elbe
– 25 Jahre Grünes Band – Netze des Lebens –

Ganz im Zeichen des Grüne-Band-Jubiläums stehen dieses Jahr die Naturschutztage auf Burg Lenzen. Nach einem Festakt am Freitag, dem 3. Oktober, folgten am Wochenende Fachvorträge aus Wissenschaft und Praxis zu den Netzen des Lebens.

Elbtal

Elbtal Foto: M. Großmann

Ob Korridore für die Wildkatze, der Verbund von Auwäldern entlang der Elbe oder der „Grüne Wall im Westen“– die Vernetzung von Biotopen ist unerlässlich. Wir haben die Tage in Lenzen daher genutzt, uns intensiv über die Zukunft des Biotopverbunds auszutauschen.
Das Programm finden Sie hier Naturschutztage an der Elbe_2014.

Naturerbe Buchenwälder

Im Jahr 2014 wurde die beliebte Seminarreihe fortgesetzt.
In Deutschland und vor allem in Bayern gibt es nur sehr wenige Waldschutzgebiete, in denen sich die Natur ungestört entwickeln darf. In den letzten Jahren wird intensiv darüber diskutiert, diese Defizite im Waldnaturschutz zu beheben.
Ein Schwerpunkt der Fachtagung waren Referate zum Thema Artenvielfalt in Buchenmischwäldern sein. Einen zweiten Schwerpunkt bildeten die Auswirkungen von Nationalparken auf die Kommunen, auf die Menschen vor Ort. Dazu berichteten Bürgermeister aus Nationalparkregionen von ihren langjährigen Erfahrungen und diskutierten darüber mit Kommunalpolitikern aus dem Steigerwald.
Nähere Informationen finden Sie hier Flyer-Buchenwaldseminar2014.

Naturschutztage am Rhein 2014 – Biodiversität am und im Fluss

Um dem Rhein eine Stimme zu geben, veranstalteten die Landesverbände des BUND am Rhein – Nordrhein Westfalen, Rheinland Pfalz, Hessen und Baden Württemberg vom 01. bis 03. August in Königswinter bei Bonn die ersten „Naturschutztage am Rhein“. Unter dem Motto: „Biodiversität am und im Fluss“ wurde gezeigt, ob die Ansprüche der Wasserrahmenrichtlinie bereits baden gegangen sind und ob sie überhaupt schwimmen können.
Der BUND Nordrhein-Westfalen hat dazu ein interessantes Programm unter Beteiligung der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zusammengestellt.

Das Programm finden Sie hier Flyer-Naturschutztage_2014.
Aktuelles können Sie außerdem auf den Seiten der Veranstaltung unter http://www.naturschutztageamrhein.de
erfahren.

Ernst-Boll-Naturschutztag

Der 4. Naturschutztag dieser Art wurde am 2. November 2013 von der Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg, NABU-Ortsgruppe Neubrandenburg, der Regional-geschäftsstelle des BUND, der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft und der Hochschule Neubrandenburg zusammen mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und der Deutschen Naturschutzakademie in der Hochschule Neubrandenburg organisiert.
Das Thema der Veranstaltung waren „Risiken und Chancen des Landnutzungswandels für den Naturschutz“. Dabei wurde von 129 Teilnehmerb erörtert, inwiefern sich die Nutzung der Natur negativ auf Flora und Fauna auswirkt oder ob einige Arten sogar auf die Nutzung angewiesen sind.
Das Programm finden Sie hier: Plakat_4-Ernst-Boll-Naturschutztag

Naturschutztage an der Elbe 2013

unter besucherangebote-Romantischer Burgpark mit Liegewiese

Romantischer Burgpark Foto: BUND

Die Deutsche Naturschutzakademie, der BUND und das Besucherzentrum Burg Lenzen luden auch in diesem Jahr wieder zu den „Naturschutztagen an der Elbe“ ein. Der Schwerpunkt des 6. Treffens vom 4.-6. Oktober 2013 für ehren- und hauptamtliche Naturschützer aus dem nordostdeutschen Raum war Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Das Programm finden Sie hier: Programm_Naturschutztage_2013.

Alleen und ihre Bedeutung für die Biodiversität

Die Biodiversität oder biologische Vielfalt stellt die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten dar. Die Biosphäre besteht aus einem funktionellen Gefüge verschiedenster Ökosysteme, welche von komplexen Lebensgemeinschaften mit unterschiedlichen Arten besiedelt werden. Jedes Individuum einer Lebensgemeinschaft oder einer Population verfügt wiederum über eine spezifische genetische Information. Biodiversität umfasst also die Mannigfaltigkeit des Lebens auf vielen Ebenen, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten und die Variabilität der Lebensräume untereinander.
Obwohl man in Europa kaum noch völlig unberührte Natur findet, ist die Vielfalt an Arten, an Lebensgemeinschaften und Ökosystemen groß. Ein Grund: In vielen Regionen Europas existieren Kulturlandschaften, die bereits seit mehr als 6000 Jahren unterschiedlich stark durch den Mensch genutzt und gestaltet werden.
Auch Alleen sind künstliche, vom Menschen geschaffene Landschaftselemente, haben also auf den ersten Blick wenig mit „Natur“ im eigentlichen Sinne zu tun. Als lineare und inselartige Strukturen werden sie aber von vielen Arten gern als Lebensraum angenommen und spielen eine wichtige Rolle im Biotopverbund.
Fachbeiträge dieser Tagung werden auf die Bedeutung insbesondere der alten Alleenbestände verweisen und zeigen, wie man sie durch fachgerechte Pflege lange erhalten kann.
Außerdem lädt der BUND ein mit zu diskutieren, wie die politischen Entscheidungen der letzten Jahre die Alleenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern beeinflusst haben.

Die Einladung mit weiteren Informationen finden Sie hier: Flyer_Alleen-Tagung_2012

Naturschutztage an der Elbe 2012

Burg Lenzen Lindenblüte

Lindenblüte auf Burg Lenzen Foto: BUND

Die Deutsche Naturschutzakademie, der BUND und das Besucherzentrum Burg Lenzen luden Sie auch in diesem Jahr wieder zu den „Naturschutztagen an der Elbe“ ein. Es war bereits das 5. Treffen für ehren- und hauptamtliche Naturschützer aus dem nordostdeutschen Raum auf Burg Lenzen sein. Es gab einen regen Erfahrungsaustausch mit einem spannenden und entspannenden Begleitprogramm.

Das Programm können Sie hier einsehen: Einladung Naturschutztage an der Elbe_2012

Naturerbe Buchenwald 2012

Alte Laubwälder sind wahre Schatzkisten. Viele Arten und natürliche Abläufe sind auch bei uns noch nicht erforscht. Die Waldwirtschaft bringt es mit sich, dass es infolge Holznutzung keine richtig alten Wälder mehr gibt. Wirtschaftswälder erreichen nur 1/3 der Lebensspanne eines Naturwaldes. Viele Waldarten, die vorwiegend oder ausschließlich in älteren Wäldern leben, sind deshalb bei uns bereits ausgestorben oder im Bestand bedroht. In der Nationalen Strategie zum Erhalt der Biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung deshalb 2007 beschlossen, dass bis 2020 zehn Prozent der öffentlichen Wälder in Deutschland einer natürlichen Entwicklung überlassen werden sollen.

Buchenwald 270_07_05_139

Buchenwald Foto: BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Bei der Umsetzung gibt es allerdings große Defizite, vor allem im Staatswald. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck auf die Wälder stetig an. Auf der diesjährigen Fachtagung Naturerbe Buchenwälder dreht sich alles um die „Schatzkiste Naturwald“, deren Schutz dort am sinnvollsten ist, wo sie noch gut gefüllt ist: die Buchenwälder im Nordsteigerwald gehören zu den am besten geeigneten Flächen in Deutschland für die Ausweisung als Nationalpark.

Im Rahmen dieser Fachtagung wurde die Artenvielfalt in Laubwäldern vorgestellt und in einem gesonderten Themenblock der Schutz natürlicher Waldentwicklung als Pflichtaufgabe thematisiert.
Der Bund Naturschutz und die DNA luden zu dieser Tagung Bürgerinnen und Bürger aus der Steigerwaldregion ein, und hier vor allem betroffene Kommunalpolitiker, Touristiker, Unternehmer aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Handwerk. Daneben richtet sich die Einladung an Waldinteressierte aus Umweltverbänden, Fachverwaltungen, Wissenschaft und Politik.

Das Programm können Sie hier herunterladen (Pdf-Format, 135 KB).

Naturschutztage an der Elbe 2011

Kanutour auf der Löcknitz, Lenzen, Oktober 2010

Kanutour auf der Löcknitz Foto: Reinhard Löhmer

Die Deutsche Naturschutzakademie, der BUND und das Besucherzentrum Burg Lenzen luden Sie zu den diesjährigen „Naturschutztagen an der Elbe“ ein. Es war bereits das 4. Treffen dieser Art auf Burg Lenzen. Der Termin für ehren- und hauptamtliche Naturschützer aus dem nordostdeutschen Raum mit regem Erfahrungsaustausch und spannendem und entspannendem Begleitprogramm  hat sich etabliert.
Das Programm können Sie hier herunterladen (Pdf-Format, 783 KB).

Naturerbe Buchenwald 2011

Seit vier Jahren wird im Nordsteigerwald über einen besseren Schutz der Wälder und die Ausweisung als Nationalpark diskutiert. Die große Bedeutung nutzungs- freier Laubwälder, ausgezeichnet mit den Prädikaten „Weltnaturerbe“ oder „Nationalpark“, für die Artenvielfalt und die Regionalentwicklung wird zunehmend anerkannt. In fünf Bundesländern wurden inzwischen Kerngebiete ihrer Nationalparke bzw. eines Biosphärenreservats von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Bayern ist bisher nicht dabei, obwohl der Steigerwald nachgewiesenermaßen großes Potential für eine Weltnaturerbe-Bewerbung hätte. Im Rahmen der Fachtagung werden Fragen diskutiert wie: Braucht Deutschland große nutzungsfreie Waldgebiete und wie unterscheiden sich diese von Wirtschaftswäldern? Welche Schritte sind dafür zu gehen? Welche Bedeutung haben nutzungsfreie Laubwälder für verschiedene Artengruppen?

Das Programm können Sie hier herunterladen (Pdf-Format, 783 KB).

Burg Lenzen vom Wasser umgeben

Das Hochwasser der Löcknitz hatte im Januar 2011 auch Burg Lenzen in der Elbtalaue erreicht. Die Hotelgäste der Burg hatten einen wunderschönen Blick auf die überfluteten Flächen rund um den Ort Lenzen. In einer kleinen Fotogalerie können auch Sie diese Impressionen genießen.

Fotos: BUND

Naturschutztage an der Elbe 2010

Die Deutsche Naturschutzakademie, der BUND und das Besucherzentrum Burg Lenzen luden zu den „Naturschutztagen an der Elbe“ ein. Es war bereits das dritte Treffen dieser Art auf Burg Lenzen. Der Termin für ehren- und hauptamtliche Naturschützer aus dem nordostdeutschen Raum hat sich etabliert! An dem regen Erfahrungsaustausch und dem spannenden und entspannenden Begleitprogramm nahmen zahlreiche Besucher teil.

Burghotel Lenzen am Abend

Burghotel Lenzen am Abend Foto: BUND

Ein besonderer Akzent lag in diesem Jahr auf den Wechselwirkungen zwischen Umwelt-und Naturschutz im Bereich der Energie- und Agrarpolitik. Doch auch klassische Naturschutzthemen wie Grünlandnutzung, Moorschutz und das Kennenlernen von Libellen waren Inhalt von Vorträgen und Workshops.

Musikalische Darbietungen und Exkursionen zu nahe gelegenen Naturschätzen in der Elbtalaue sorgten für spannende Unterhaltung.

Das Programm können Sie hier herunterladen (Pdf-Format, 335 KB).

Fachtagung „Nationalparke als Motor für die Regionalentwicklung“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Naturerbe Buchenwälder“ luden die Deutschen Naturschutzakademie, der Bund Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz und der BUND zu der Fachtagung „Nationalparke als Motor für die Regionalentwicklung“ ein.

Allee

Foto: Rainer Sturm

Nationalparke in Deutschland sind ein starker Motor für die Wertschöpfung in der Region und schaffen viele Arbeitsplätze. Dies belegen diverse Studien und Beispiele aus der Praxis. Von einen Nationalpark Steigerwald würde somit nicht nur die Artenvielfalt in den Wäldern profitieren, sondern auch die Bevölkerung in der Steigerwaldregion.

Das Programm können Sie hier herunterladen (Pdf-Format, 159 KB).

Fressen für den Naturschutz: Fachtagung über erfolgreiche Beweidungsprojekte

Rhönschaf, Wildenthaler Lieblinge oder Exmoorponys sind echte Naturschützer, wenn sie an den richtigen Stellen im Fress-Einsatz sind. Der BUND lud am 17. April 2010 zu einer Tagung nach Hannover ein, bei der erfolgreiche Beweidungsprojekte vorgestellt wurden. Zu den Referenten gehörten unter anderem Prof. Dr. Kneitz von der Naturschutzakademie, Dr. Heidrun Heidecke vom BUND Bundesverband und andere Experten.

Den Programm-Flyer können Sie hier herunterladen (Pdf-Format, 514 KB).

Advertisements

Kontakt

Deutsche Naturschutzakademie e.V.
Umwelthaus
Goebenstr. 3a
30161 Hannover

Ansprechpartnerin:
Christiane Weber
Tel. 0511-96569-16
E-Mail: c.weber@d-na.org

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: